DE
EN
Benutzername
Passwort
 
Immobilien Suche
Objekt Nr. Suche
Häufige Fragen
4_3_1_2_1_de.png 4_3_1_3_1_de.png
QUICKTOUR

Immobilien

Sie wollen Ihre Immobilie verkaufen oder vermieten.
Wie verkaufe oder vermiete ich meine Immobilie ohne Makler ?

4_3_2_2_1_de.png 4_3_2_3_1_de.png
QUICKTOUR

NetReport

Verkäufer und Vermieter erfahren hier Details über die modernste Immobilienmakler - Dienstleistung, die ein NetMakler - Unternehmen bietet.

4_3_8_2_1_de.png 4_3_8_3_1_de.png
QUICKTOUR

Energieausweis

Für alle Eigentümer von Immobilien (Haus oder Eigentumswohnung) besteht die Verpflichtung bei Verkauf oder Vermietung, spätestens bei Vertrags-abschluss, einen Energieausweis vorzulegen.

4_3_3_2_1_de.png 4_3_3_3_1_de.png
QUICKTOUR

Versicherung

Wenn sich Ihre Wohnsituation ändert, ändern sich meist auch Ihre Versicherungspolicen - der richtige Zeitpunkt, Versicherungskonzepte zu überprüfen und an die geänderten Verhältnisse anzupassen.

4_3_4_2_1_de.png 4_3_4_3_1_de.png
QUICKTOUR

Finanzierung

Ein Immobilienkauf ist meist eine große Investition und mit vielen Entscheidungen verbunden. Planen Sie daher genau und kalkulieren Sie klug, um Ihre geeignete Finanzierung zu finden.
 

4_3_5_2_1_de.png 4_3_5_3_1_de.png
QUICKTOUR

Rechtsinfo

Sie haben Fragen zu Wirtschafts- und Liegenschafts- Recht. Vermeiden Sie Rechtsstreitigkeiten, indem Sie vorher alles wesentliche rund im Ihre Immobilie abklären.

4_3_6_2_1_de.png 4_3_6_3_1_de.png
QUICKTOUR

Steuerberater

Rechtliche, wirtschaftliche und steuerliche Beratung, auch um nicht immobilienspezifische Steuerange-legenheiten aller Berufsgruppen finden Sie hier.

NEWS
GRUNDANTEIL BEI HAUPTWOHNSITZBEFREIUNG 23.05.17

In unserer Info vom Juli 2015 haben wir von einer Entscheidung des Bundesfinanzgerichtes berichtet, in der die Meinung vertreten worden ist, dass die Grundstücksgröße bei Verkauf eines Eigenheimes für die Befreiung von der Immobilienertragsteuer keine Rolle spielen würde.

Demgegenüber hat der Verwaltungsgerichtshof diese Rechtsmeinung nicht bestätigt, vielmehr in einem Erkenntnis vom 29.3.2017 (2015/15/0025) entschieden, dass sich bei der Hauptwohnsitzbefreiung die Steuerbefreiung hinsichtlich des Grund und Bodens nur auf jenes Ausmaß beziehe, das üblicherweise als Bauplatz erforderlich ist. Dies sei nach der Verkehrsauffassung zu bestimmen.

Seitens der Kammer der Wirtschaftstreuhänder konnte in Erfahrung gebracht werden, dass die in den Einkommensteuerrichtlinien bisher pauschal als Grundstücksgröße von 1.000m² weiterhin als steuerbefreit angesehen werden könne. Das BMF hält weiterhin an diesen 1.000m² fest, weil davon ausgegangen werden kann, dass eine solche Grundstücksgröße nach der Verkehrsauffassung in der Regel den Vorgaben des VwGHJudikates entsprechen wird.

NACHGEHOLTER VORSTEUERABZUG 20.04.17

Ein zulässiger, aber nicht vorgenommener Vorsteuerabzug kann in den folgenden Jahren nicht nachträglich vorgenommen werden.

Der Vorsteuerabzug kann jedoch im Hinblick auf eine künftige Option zur Steuerpflicht gem § 6 Abs 2 UStG bereits vor der Ausführung eines (grundsätzlich steuerfreien) Umsatzes vorgenommen werden, wenn die Wahrscheinlichkeit einer bevorstehenden steuerpflichtigen Veräußerung größer ist als der Fall einer steuerbefreiten Veräußerung oder das Unterbleiben einer Veräußerung (UStR, Rz 799).

Wurde der Vorsteuerabzug im Hinblick auf die grundsätzliche Steuerfreiheit von Grundstücksumsätzen versagt oder wurde der Nachweis der Optionsabsicht zur Steuerpflicht gar nicht angetreten, ist davon auszugehen, dass bei einem späteren umsatzsteuerpflichtigen Grundstücksverkauf eine bisher vom Vorsteuerabzug ausgeschlossene Vorsteuer vorliegt, die in dem Zeitraum abgezogen werden kann, in dem der Unternehmer diesen Umsatz als steuerpflichtig behandelt (VwGH vom 23.11.2016, Ra 2014/15/0044).

LIEBHABEREI UND VORSTEUERABZUG 20.04.17

Ein Steuerpflichtiger erwarb eine Eigentumswohnung, finanziert über ein gefördertes Darlehen des Landes und ein Bankdarlehen, verzichtete auf die Kleinunternehmerregelung und beanspruchte den Vorsteuerabzug aus dem Wohnungserwerb.

Im Zuge des Vorhalteverfahrens wurden insgesamt vier Prognoserechnungen erstellt, wobei die vierte Rechnung ein kumuliertes zwanzigjähriges Ergebnis mit einem Überschuss von € 89,04 ergab. In den Prognoserechnungen werden vorgesehene Sondertilgungen als künftige Einnahmen angesetzt. Das Finanzamt ermittelte einen voraussichtlichen Gesamtverlust und setzte die Vorsteuern mit € 0,00 fest. Dagegen richtete sich die Beschwerde.

Das BFG entschied mit Erkenntnis vom 8.2.2017 RV/1100417/2015, dass die angeführten Sonderrückzahlungen nicht berücksichtigt werden können, da diesbezüglich keine verbindlichen Vereinbarungen vorlagen. Auch bei einer Anerkennung dieser Sonderzahlungen würden keine Einnahmen, sondern nur Verringerungen von Zinsbelastungen gegeben sein. Eine dauerhaft verlustträchtige Vermietung einer Eigentumswohnung, auch wenn es sich um eine unternehmerische Tätigkeit handelt, unterliegt als steuerfreie Grundstücksvermietung nicht der Umsatzsteuer und vermittelt kein Recht auf Vorsteuerabzug.

Der VwGH urteilte bereits in seinem Erkenntnis vom 23.11.2016, 2014/15/0048, dass die verlustträchtige Vermietung von objektiv privat nutzbarem Wohnraum umsatzsteuerlich als Liebhaberei im Sinne des § 1 Abs 2 LVO zu sehen ist, dass daher diese Vermietungsumsätze nach richtlinienkonformer Interpretation steuerbefreit mit Vorsteuerausschlusssind.

KLEINUNTERNEHMER UND VERMIETUNG 20.04.17

In unserer Unternehmer-Info vom Jänner 2017 haben wir ausführlich über die neue Bemessungsgrundlage für die Kleinunternehmerregelung in Hinblick auf die Umsatzgrenze informiert (siehe auch auf unserer Homepage unter „Service“).

Da ab dem 1.1.2017 eine Fülle von unecht steuerbefreiten Umsätzen nunmehr nicht in die Umsatzgrenze für die Kleinunternehmerregelung miteinbezogen werden müssen, ist der Anwendungsbereich ein wesentlich größerer geworden.

 

Beispiel:
Vermietung einer Eigentumswohnung durch einen Arzt, der aus seiner freiberuflichen Tätigkeit über mehr als € 30.000,-- Einnahmen verzeichnet. Die zu Wohnzwecken vermietete Eigentumswohnung führt zu einer Umsatzsteuerpflicht von 10%, die er bis 2016 an das Finanzamt abzuführen hatte. Ab 2017 sind die unecht steuerbefreiten Arzthonorare nicht mehr in die Kleinunternehmergrenze einzubeziehen. Es bestünde demnach die Möglichkeit, die Mieterlöse ohne Umsatzsteuer vorzuschreiben, so keine Rechnung mit Umsatzsteuer ausgestellt wird. Dies würde jedoch dazu führen, dass allenfalls Vorsteuerberichtigungen für Investitionen, Anschaffung, etc anfallen vor allem aber auch eine Vorsteuerkürzung von den laufenden Aufwendungen jedenfalls gegeben wäre. Sollte der Arzt von der Kleinunternehmerregelung, in die er automatisch hineinfällt, nicht Gebrauch machen wollen, müsste ein Regelbesteuerungsantrag gem § 6 Abs 3 UStG an das Finanzamt eingereicht werden, spätestens bis zur Rechtskraft des Bescheides. Die Erklärung bindet den Unternehmer jedoch mindestens für 5 Jahre.


Welche Umsätze zählen ab 1.1.2017 nicht mehr zu der € 30.000,-- - Netto-Umsatzgrenze?

- Umsätze der Blinden,
- von Privatschulen,
- von Privatlehrern,
- von Bausparkassen- und Versicherungsvertretern gemeinnützigen Sportvereinen,
von Pflege- und Tageseltern,
- der Krankenanstalten,
- aus der Tätigkeit im Rahmen von Heilbehandlungen (zB als Arzt, Zahnarzt,
Psychotherapeut, Hebamme, Heilmasseur)
- von Zahntechnikern
- Gewährung und Vermittlung von Krediten,
- Grundstückslieferungen (soweit nicht zur USt optiert wird),
- Geschäftsraumvermietung, wenn mit 0%, ohne Option auf den Normalsteuersatz,
vermietet wird.

STATISTIK AUSTRIA - ANWENDUNGSHILFE 20.04.17

Die Immobilien-Durchschnittspreise werden auf der Homepage der Statistik Austria (https://www.statistik.at) veröffentlicht.

Die Immobilien-Durchschnittspreise stellen den durchschnittlichen Wert von Immobilien in Österreich dar. Die Durchschnittspreise werden auf Basis der tatsächlich durchgeführten Immobilienkäufe ermittelt. Für Häuser und Wohnungen sind die Durchschnittspreise auf Bezirksebene verfügbar (9 Größenkategorien in Tabellenform). Für Grundstücke liegen Gemeindedurchschnittspreise vor. Mit den ImmobiIien-Durchschnittspreisen können nur Immobilien bewertet werden, die vorwiegend als Wohnraum dienen. Es kann sein, dass für Regionen oder Kategorien auf Grund geringer Käufe keine Durchschnittspreise vorhanden sind.

Nach § 3 Abs 2 der Grundstückwertverordnung kann der Grundstückswert für die Berechnung der Grunderwerbsteuer bei unentgeltlichen Erwerben (zB Erbschaft, Schenkung) auf Basis der veröffentlichten Immobilien Durchschnittspreise ermittelt werden. Diese Durchschnittspreise können für die Berechnung der Grunderwerbsteuer ab 1. Jänner 2017 herangezogen werden. Es sind die im Zeitpunkt des Entstehens der Grunderwerbsteuerschuld veröffentlichten Immobilien-Durchschnittspreise maßgeblich. Die Durchschnittspreise dürfen nur verwendet werden, wenn das Grundstück mit den zugrunde liegenden Kategorien der Tabellen der Immobilien-Durchschnittspreise übereinstimmt. Der Grundstückswert beträgt 71,25% des ermittelten Wertes.

Anwendung und Beispiele
• Häuser
Die Ermittlung des Durchschnittspreises für Häuser erfolgt in 2 Stufen. Zuerst erfolgt die Grundstücksgrößenzuordnung in eine Kategorie und anschließend die Einstufung in die Preistabelle auf Basis der Wohnfläche. Abhängig von der Grundstücksfläche gibt es 3 Grundstücksgrößenkategorien (A = Klein, B = Mittel, C = Groß). In der Preistabelle gibt es ebenso 3 Kategorien (< 90 m² , 90 m² -146m²) und es findet sich hier der durchschnittliche Preis in Euro pro m2 Wohnfläche. Der Preis multipliziert mit der Wohnfläche ergibt den durchschnittlichen Wert des Hauses. Das Grundstück ist pauschal in der Grundstückskategorie enthalten und muss nicht gesondert berücksichtigt werden. Die Tabelle mit der Grundstücksgrößenzuordnung sowie die Preistabelle ist auf der Homepage der Statistik Austria verfügbar.

• Eigentumswohnungen
Für die Ermittlung des Durchschnittspreises für Eigentumswohnungen gibt es zwei Tabellen -1 Tabelle für Wohnungen ohne Außenflächen, 1 Tabelle für Wohnungen mit Außenflächen. Als Außenfläche gelten Balkone, Terrassen oder Gärten. Garagen gelten nicht als Wohnfläche. Lagerräume und Werkstätten zählen als Wohnraum, wenn diese ersatzweise als Wohnraum dienen können. Loggien, die nur noch 1 Seite hin offen sind und ansonsten von Wänden umgeben sind, zählen ebenso zum Wohnraum. In der Preistabelle gibt es 3 Kategorien an Hand der Wohnungsgröße (< 60m2 , 60m2 – 85m2 und > 85m2 ) und es findet sich hier der durchschnittliche Preis in Euro pro m2 Wohnfläche. Grundstücksanteile sind in den angegebenen Durchschnittspreisen enthalten und müssen nicht gesondert ermittelt werden. Die Tabellen sind auf der Homepage der Statistik Austria verfügbar.

• Grundstücke
Für Grundstücke gibt es neun Tabellen, eine für jedes Bundesland. Die Einstufung der Grundstücke erfolgt an Hand einer regionalen Gliederung (Bezirk oder Gemeinde). Gemeinden, die nicht in der Liste enthalten sind (da es zu wenige Immobilienkäufe gab), sind im Punkt „Andere Gemeinden“ zusammengefasst. Die erste Zeile in der Tabelle stellt für jeden Bezirk den Bezirksdurchschnitt dar. In Bezirken mit mehr als einer Gemeinde ist der Bezirksdurchschnitt nur Informationswert und kann nicht zur Berechnung der Grunderwerbsteuer herangezogen werden (ausgenommen es sind keine anderen Werte verfügbar - zB in den Landeshauptstädten). In den darauf folgenden Zeilen sind die Grundstückdurchschnittspreise der Gemeinden des Bezirks zu finden. Die Tabellen sind auf der Homepage der Statistik Austria verfügbar (siehe www.statistik-austria.at).

Impressum
powered by Immformer, done by Solutiongroup